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Kinderarzt i.R.: Friedenmacher, 80

Projekt F R I E D E N jetzt

Friedenmachen lernen      18:        Strategie (Entwurf)

Mutter Erde ist krank, ihre Krankheit heißt Mensch.
Es ist eine psychische Störung, eine Verhaltensstörung.
Mutter Erde braucht eine Therapie,
eine Verhaltenstherapie, eine Gruppentherapie für
die einzige überlebende Art der Gattung Homo,
weil auch die sonst vom Aussterben bedroht ist.
Das wird teuer. Wer soll das bezahlen?
Wir sollten schon mal anfangen zu sparen – beim Militär!

rto.150408

Regeln ändern für Arbeit – Geld – Krieg   (EUGEN DREWERMANN 2008)

Die biologische Evolution wird von zwei Grundverhaltensprinzipien moderiert, die in Wechselwirkung miteinander funktionieren:

Kooperation und Konkurrenz.

Bis zum Auftreten des Menschen und der Perfektionierung des Warmblüter-Ge­hirns bei ihm hat sich in Jahrmilliarden Leben auf der Erde immer wieder durch Optimierung eine Balance zwischen diesen beiden Verhaltensweisen hergestellt.
Manchmal sind in diesem Prozess ganze Arten ausgestorben. Aber die Lebewe­sen sind immer komplexer und vielfältiger geworden, haben sich biotopisch resp. ökologisch vernetzt und der Planet Erde, einzig uns bekanntes belebtes Ge­stirn im Universum, wurde immer mehr zum Gesamtlebewesen.
Die beiden Phänomene tragen gemeinsam zu immer effizienterer Nutzung und Verwertung incl. Recycling von natürlichen Ressourcen durch Individuen und Gemeinschaften bei und helfen Lebensprozesse zu optimieren, indem sie bei allen Lebewesen gegen­seitiges Verhalten wechselseitig beeinflussen und ggf. zu Verhaltensänderung als Reaktion auf Umweltveränderungen führen.

Verhaltensmuster sind genetisch und im Generationengedächtnis fixiert, werden sowohl im Genom (wie funktioniert das?) als auch durch Vorbild und Nachahmung geprägt, durch Lernen überliefert.
Wenn infolge von veränderten Umweltbedingungen geänderte Verhaltensmuster über mehrere Generationen konstant praktiziert werden, treten sie als angeboren in Erscheinung, bei Vögeln nach 2 – 3 Generationen. Nach wieviel Generations­wechseln sie endgültig fixiert sind, ist im einzelnen und für alle Arten noch nicht erforscht.

Kooperation als Tätigkeitsphänomen tritt in der Evolution schon sehr früh auf, wird zeitlich überwiegend und andauernd praktiziert. Die Hauptergebnisse dabei sind Arbeitsteilung und Gemeinschaft, beim Menschen dann der bewusste Zu­sammenschluss zu Gesellschaften mit festen sozialen Regeln in Kategorien, von denen einige nur langfristigen Änderungen unterworfen, viele andere aber, induziert durch technologische Innovation in ständigem Fluss sind und von Zeit zu Zeit gewaltsam-revolutionär umgewälzt werden, oft in oder nach Kriegen.

Konkurrenz ist ein Wahrnehmungsphänomen und an Sinnesorgane gebunden, tritt mit dem Lichtsinn schon bei Pflanzen auf, voll ausgeprägt aber erst bei Tie­ren. Dort ist das resultierende Verhalten vorwiegend zeitlich begrenzt mit Maxi­ma in Zeiten der Partnerwahl für die Fortpflanzung. Es gibt eine enge Verbin­dung zu Aggressivität in bestimmten Situationen und Konstellationen.
Die Hauptergebnisse von Konkurrenzverhalten sind Grenzziehung, Verteidigung von Positionen, Kampf zur Erlangung von Vorteilen und Privilegien und nicht zu vergessen: Innovation.
Von der Evolution überlieferte Körpermerkmale (Werkzeuge) und Eigenschaften ändern und optimieren sich meistens über den lang dauernden Prozess der natür­lichen Auslese.

Der Mensch entwickelt erfundene Werkzeuge durch Leistungen seines außergewöhnlichen Gehirns in wesentlich kürzerer Zeit weiter. Techni­sche und technologische Evolution resultieren daraus.

Eine herausragende Bedeutung und schließlich Dominanz entwickelte Konkur­renzverhalten in der humanen Entwicklung schließlich mit der Einführung von Regeln (Gesetzen) für Eigentum. Beginnend mit Territorien analog zu Revieren von Pflanzen- und Tierpopulationen, dann im Zuge der Industrialisierung sich ausdehnend von Grund und Boden auf die meisten anderen Naturressourcen.

Mit der Erfindung von Waren, Handel, Geld, Kredit und Zins wurden vor rund 5000 Jahren, beginnend in den Hochkulturen Mesopotamiens und des angren­zenden Kleinasiens, der Landenge Palästinas (Jericho, Anfänge 9.000v) sowie am Nil, im Indus-Tal und wenig später in Regionen des heutigen China fast zeitgleich und anfangs wohl unabhängig voneinander, die gleichen Verhaltensmuster fixiert, die wir heute noch praktizieren und manchmal in Bezug auf die postneolithische Periode, in der sie geprägt wurden, „Steinzeitverhalten“ nennen.
Von da an lief die gesellschaftliche Entwicklung aus dem Ruder und was Jahr­millionen in natürlicher Balance geblieben war, geriet in wenigen tausend Jahren und beschleunigt durch technisch/technologische „Revolutionen“ in den vergan­genen 250 Jahren – ein Zehnmillionstel auf der Zeittafel der Evolution –, so aus dem Gleichgewicht, dass heute der Planet als System offensichtlich darauf zu reagieren beginnt. Es wird uns Menschen nicht gefallen, was sich da zusammen­braut. Noch schlimmer, eine Menge anderer Arten, vielleicht das gesamte Sys­tem Leben auf der Erde wird davon in Mitleidenschaft gezogen, wenn wir Men­schen die fatale Fehlentwicklung, die wir verursachen, nicht stoppen und um­kehren.

Nach EUGEN DREWERMANN sind gleichzeitige und koordinierte Änderungen auf mehreren Ebenen unerlässlich. Das Drehen an einzelnen Stellschrauben des ge­genwärtigen, im Grunde aber schon Jahrtausende auf unser Verhalten wirkenden Systems Marktwirtschaft, von dem der Finanzkapitalismus nur eine Spezialform darstellt, wird nicht mehr viel helfen. Die Latenzzeiten der in Gang gesetzten und nun ungebremst laufenden Prozesse wären einfach zu lang für eine wirksame Korrektur.

Als erstes müsste die Betrachtungsweise der Evolution geändert und eine alte Erkenntnis verinnerlicht werden: Darwins Maxime „survival of the fittest“ meint doch, die meisten Nachkommen bekommt ein Paar, eine Gemeinschaft, deren Eigenschaften und Verhalten am besten an die natürlichen und gemeinschaftli­chen (sozialen) Bedingungen angepasst ist –,

heißt eben nicht, dass der Stärkere oder Bessere siegt, im Kampf jeder gegen Jedermann.
Leben heißt nicht Kampf, Überlebenskampf – Leben heißt tätig sein.
Leben hat keinen Sinn – es macht ihn.

Die  Einwände der Malthusianer hat die jüngere Geschichte längst widerlegt. In allen Industrieländern ging die Geburtenrate teilweise dramatisch zurück.


Im menschlichen Grundverhalten muss durch geänderte Regeln Konkurrenz wieder auf ein zeitlich quantitatives, aber auch qualitatives Maß reduziert wer­den, das die Integration, die Einordnung der Menschen in das System Leben auf dem Planeten garantiert, die biblische Aufforderung „macht euch die Erde unter­tan“ neutralisiert und die Balance zur Kooperation wiederherstellt.

Als nächstes würde dabei eine global verwaltete Nutzung von Naturressourcen als Produktionsmittel helfen, die kein menschliches und schon gar kein privates Eigentum sein können, nicht zu Waren auf dem Markt gemacht werden dürfen, weil sie die Existenzgrundlage für alles Leben, alle Wesen auf dem Planeten sind, allen und keinem gehören.
Sie sollen damit nicht der Verfügungsgewalt einzelner Nationalstaaten mit ihren allesamt, zumindest in Teilen korrupten Regierungen überlassen bleiben, die sich im Streit darüber nicht einigen können und immer Kriege darum führen werden.
Das Werkzeug dafür könnte ein globales Spezialgeld mit dem Wertanker Arbeit sein, der für die Nationalstaaten und regionalen wirtschaftspolitischen Zusam­menschlüsse je nach regionalen Bedingungen berechnet und vereinbart werden kann.
Damit erledigen sich die chaotischen „Märkte“ von selbst und die gesamte Fi­nanzindustrie erübrigt sich, weil regionale Währungen nach dem Wörgl-Modell als Fließgeld zinslos funktionieren und eine computerbasierte globale Äquiva­lenz-Ökonomie als Bedarfsdeckungswirtschaft mit bedingungslosem Grundein­kommen garantieren. Das wiederum lässt ein riesiges bürokratisches Monstrum von monetären Sozialsystemen und Altersvorsorge, mit Missbrauchspotential so oder so, zu überflüssiger Arbeit werden und setzt ein großes Arbeits-Potential für Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Innovationen, für Kultur frei, die die eigentliche Basis einer wahrhaft humanen Gemeinschaft sind, wofür Ökonomie – in Wirklichkeit seit Aristoteles Chrematistik – fälschlicherweise gehalten wird.
Bleiben Krankheitsvorsorge und Risikovorsorge bzgl. Naturkatastrophen und technologischen Pannen (Exempel Atomkraft). Da hat sich das Umlageverfahren als Generationen-Vertrag bestens bewährt und sollte beibehalten bzw. verallgemeinert werden.

Prämisse für den mehrere Generationen in Anspruch nehmenden evolutionären Transformationsprozess (rEVOLUTION) wäre die Abschaffung von Waffen, Militär und Krieg innerhalb einer Generation (3%-Idee). MAHATMA GANDHI: „Frieden ist kein Ziel – Frieden ist der Weg!“

Senioren und Enkel – die Elterngeneration hat dafür weniger gute Voraussetzun­gen, sie ist im Erwerbsleben oder prekären Sozialsystem gefangen, hat den Kopf nicht frei für unkonventionelles Denken, Verhaltensänderung oder für Zukunfts­modelle –, z.B. Sozial- und Geisteswissenschaftler, Praktiker, Unternehmer, In­genieure und Konstrukteure etc. auf der einen Seite, sowie Schüler und Studenten/Aspiranten auf der anderen, soll­ten sich zusammentun und Szenario samt Zeitplan für den Prozess ausarbeiten und in einer www2.0.Zukunftswerkstatt.gl/ optimieren, die Implementation und Umsetzung dann forschend evaluieren und begleiten.

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Waffenexport -> Krieg -> Flüchtlingselend

Friedenmachen aktuell: Endlich nachhaltige Entwicklungshilfe

Der Zusammenhang zwischen Waffenexporten, Krieg und Flüchtlingselend ist direkt und unmittelbar, die Langzeitwirkungen sind unkalkulierbar. Wenn Waffen einmal in der Welt sind, wird man sie schwer wieder los, es sei denn durch Verbrauch in Kriegen.
Ansonsten sind sie ein idealer staatlich reglementierter Produktions- und Konsumartikel mit überdurchschnittlich hoher Rendite und überdurchschnittlich hohem Ressourcenverbrauch. Dem herkömmlichen Wirtschaftsprozess kommen sie insofern in jeder Hinsicht zugute, als auch ihre Zerstörungskraft Neuproduktion in vielen Wirtschaftszweigen garantiert.
Waffen sind Herrschafts- und Machtinstrumente im Kampf um die natürlichen Ressourcen des Planeten und Hauptfaktor beim Beutemachen, bei der Plünderung der Erde zugunsten von Einzel- und Privatinteressen. Sie stehen in engster, wechselseitiger Beziehung zu Drogen, Schattenwirtschaft, Geldwäsche, privat wie auch staatlich organisierter Kriminalität und ihren menschenfeindlichen Folgeerscheinungen.
Regelmäßig zerstören sie natürlich gewachsene Gemeinschaften, Familien, Ethnien und ganze Völker.
In Konglomeraten von Produzenten, Kriegern und Händlern des Todes (MIK*) sind sie inzwischen eine ernsthafte Bedrohung von Freiheit und Demokratie geworden, vor allem durch Technologieentwicklung und weil nun eine globale Vernetzung der Rüstungspotentiale besteht, die zwar in Form der Nationalstaaten oder ihrer Zusammenschlüsse (EU etc. pp.) als scheinbare Gegner auftreten, als Produzenten und Händler globale Konkurrenten sind, was in der Natur der Sache liegt, andererseits aber aufeinander angewiesen und sich einig sind, wenn sie die maßlose Ressourcenverschwendung begründen müssen, die Rüstungsproduktion nun mal darstellt. Ohne Feind kein Krieg. Ohne Putin keine Waffenexporte in die Ukraine und vice versa.
Politisch hat man nachgerade den Eindruck, die Potentaten arbeiten Hand in Hand, wenn es um die Aufrechterhaltung oder Verschärfung von Konflikten geht, da die inzwischen auch quasi privatwirtschaftlich agierenden Rüstungskomplexe des ehemaligen Ostblocks bis nach Fernost von Waffenexporten absolut profitieren.
„Die Waffen nieder!“ (Bertha von Suttner 1889) reicht nicht mehr, sie müssen weg.
Daher wird es höchste Zeit, internationale Konfliktlösungen endgültig auf die Ebene des Völkerrechts zu heben, wie es vor 70 Jahren in der UN-Charta vorgesehen wurde und wie es in einer Reihe von Nachkriegsverfassungen fixiert worden ist. Dafür müssen die speziellen Gremien der UNO mit den Machtmitteln ausgestattet werden, die dafür notwendig sind. http://www.unfor.info/    http://www.unfor.info/QP.pdf 
Ohne eine grundlegende Reform der Vereinten Nationen, die in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit jahrzehntelang durch eine nach neoliberalen Regeln betriebene militärische Geo- und globale Wirtschaftspolitik systematisch geschwächt worden sind, wird das nur schwer möglich sein.
In einem Generationen-Langzeitprozess von Abrüstung und Gesellschaftstransformation, der aus dem gegenwärtigen chaotischen, angebotsorientierten, unmäßig Ressourcen verschwendenden, neoliberalen Wirtschaftssystem eine an der Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Menschen im Einklang mit den Menschenrechten, mit den natürlichen Lebensbedingungen aller Wesen auf dem Planeten, ökologisch nachhaltige Wirtschaftsform herstellen muss, können nur gewaltloser Interessenausgleich und die chancengleiche Teilhabe aller Menschen an der produktiven Nutzung natürlicher Ressourcen zum Ziel führen.
Nach aller historischer Erfahrung bestehen stärkste Zweifel, ob das eine „freie Marktwirtschaft“ leisten kann, sei sie auch noch so sozial und neu gedacht. Im Computerzeitalter gibt es da effizientere Methoden als das freie Spiel der Kräfte des Marktes, wenn die Prämissen dementsprechend gesetzt werden.


 

Ein erster Schritt auf dem deutschen Weg

Berlin (nwIII) Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, strebt die Bundesregierung eine marktwirtschaftlich soziale Sofortlösung der Flüchtlingsprobleme nach dem Verursacherprinzip an, die aus zwei Programmen besteht:

1. Der Staat (Verursacher No1 im MIK*) verwendet unverzüglich alle Steuer- und anderen Einnahmen aus Militärgüter-Produktion, -Export und sonstigem -Handel in der Flüchtlingshilfe an den Brennpunkten vor Ort. Außerdem werden Marineeinheiten zur Seenotrettung in den betroffenen Küstenregionen eingesetzt, jedoch nicht mit dem Ziel, den dortigen Fischern ihre Boote zu zerstören, um sie den Schlepperbanden zu entziehen. Die Schlepper bedienen lediglich kriminell international organisiert einen vorhandenen, durch Krieg geschaffenen Markt, der muss durch Friedenspolitik, Entwicklungs- und Flüchtlingshilfe ausgetrocknet werden.
2. Alle Betriebsangehörigen von Rüstungsunternehmen (Verursacher No2 im MIK*), seien es Mittelstand, Konzerne oder Forschungs- und Entwicklungs-Institute inkl. ThinkTanks (staatl. bzw. privatwirtschaftl.) verpflichten sich freiwillig, je eine Flüchtlingsfamilie bei sich zuhause oder in ihrer Wohnumgebung mit Familienanschluss unterzubringen und finanziell zu unterstützen. Leitende Angestellte und andere Mitglieder des Managements betreuen so mindestens 3 Flüchtlingsfamilien.
Darüber hinaus hat sich die Bundeswehr mit der Ministerin privat an der Spitze verpflichtet, für jedes Sturmgewehr, jede Kleinwaffe und jede andere Einzelwaffe, die an befreundete Armeen oder assoziierte Kampfeinheiten, wie die Peschmerga „verschenkt“ wurden, je einem elternlosen Flüchtlingskind eine solide Ausbildung zu organisieren und zu finanzieren.
* MIK: Militärisch-industrieller Komplex (Dwight D. Eisenhower, 1961)
Als Langzeitlösung hat sich die Bundesregierung auf Grund der günstigen wirtschaftlichen Situation entschlossen, die Entwicklungshilfe von 0,41% des BNE in 2014 auf die schon 1970 vor der UN-Vollversammlung versprochenen 0,7% des BNE in 2015 zu erhöhen und die Kriterien einer grundsätzlichen Revision in dem Sinne zu unterziehen, dass die finanziellen Zuwendungen ausschließlich vor Ort als Hilfe zur Selbsthilfe in die Bereiche Infrastruktur, Gesundheit, Familien- und Bevölkerungspolitik, Bildung und Erziehung sowie nachhaltige landestypische Nahrungsgüterproduktion unter Umgehung der inländischen regierungseigenen Finanzbürokratie fließen.
Über eine sukzessive Nachzahlung der Differenzen zu 0,7% des BNE seit 1989 als Bonus-Soli für das vom DDR-Volk gemachte Geschenk deutsche Einheit wird nachgedacht.
Damit würde sich die Bundesrepublik als sechstes Land in die Reihe der Staaten einordnen, die ihr 1970 den ärmsten Ländern gegebenes Versprechen einhalten (2011: Schweden 1,02%, Norwegen 1,00%, Luxemburg 0,97%, Dänemark 0,85%, Niederlande 0,75%).
* BNE: Bruttonationaleinkommen
rto.150422,23

E i n i g t – E u c h !

Friedenmachen lernen    17:                    Nachdenken – Vordenken

„Empört Euch!“ ist nicht mehr aktuell, es hat nicht viel gebracht, bringt immer weniger und wird auch in Zukunft nicht viel bringen.

Die Banken sind nicht die Bösen, die Griechen sind es auch nicht, nicht die Troika, nicht die Kommunisten, nicht der Kapitalismus, die Nazis, die Stasi, die CIA und die NSA, nicht PEGIDA und auch nicht OCCUPY oder wer auch immer, sie alle sind nicht schuld an unserer Misere. Nicht schuldig!

Denn das alles, diese Ismen, Begriffe, Worthülsen, diese Schlagworte und Totschlagargumente sind wir, hinter all dem stecken Menschen wie Du und ich, wir Menschen stecken dahinter, denken uns so etwas aus.

Vor zehntausend Jahren, es kann auch noch länger her sein, ist das Menschenkind in den Brunnen gefallen und hat dann fünftausend Jahre – vielleicht noch länger? – dort gelegen.
Seitdem sagen wir Menschen, das ist so, so muss das. Das ist das Gesetz.

Noch heute liegt das Kind im Brunnen, Leichen im Keller kamen dazu.

Wir haben damals die Erde in Besitz genommen und glauben bis heute, sie wäre unser Eigentum. Wir sagten uns das und schrieben es irgendwann auch auf:
Gott hat sie uns gegeben!
Gott ist ein Herr, ist der Herr – und dem Herrn müssen wir gehorchen. Er ist das Gesetz. Das Gesetz muss erfüllt werden, das ist so.
Wer das Gesetz nicht befolgt, wer es übertritt, der wird bestraft. Der muss in der Hölle schmoren.

Auch der Kaiser ist ein Herr, ein Herrscher. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Er hatte Gewalt über uns, wie Gott. Er wurde oder hat sich als Herrscher gekrönt, mit Gottes Hilfe. Er machte Gesetze und bestrafte uns kleine Menschen, wenn wir das Gesetz nicht befolgten. So ist das.

Irgendwann kam dann Demokratie -, Volksherrschaft? Kann Volk ein Herr sein?
Volkseigentum! Geht ´s noch?
Lassen wir das. Sehen wir das Gesellschaftsexperiment „Volksdemokratie“ doch endgültig als gescheitert an und überlassen es der Geschichtsschreibung.

Die Erfinder der Demokratie waren kluge Bauern, Ackerbürger, sie lebten in Städten, z.B. in Athen. Frauen, Sklaven und Handwerker ohne Grundbesitz, die auf den Höfen zur Miete wohnten, ließen sie außen vor und sagten: Die Herren der Stadt, der Polis, sind jetzt wir, machen wir Politik, Stadtangelegenheiten regeln. Lasst uns Gesetze machen, lasst uns darüber abstimmen, die Mehrheit bestimmt, wer das Recht auf seiner Seite hat, wem die Erde gehört, wessen Eigentum sie ist. Lasst uns Sklaven, Frauen, Handwerker, aber auch unsereins bestrafen, wenn das Gesetz übertreten wird. Wenn Eigentum gestohlen wird, müssen die Strafen am härtesten sein. So war es, so ist es, so muss es sein.

Die Erfinder der Demokratie waren Griechen, sehr kluge Leute, damals -, reiche Bauern.
Ihre Widersacher waren noch reicher, hatten noch viel mehr Grundbesitz als Eigentum, wohnten nicht in der Stadt, sondern auf befestigten Schlössern, ließen Sklaven für sich arbeiten, eigene Knechte und gekaufte Söldner für sich kämpfen, waren richtig große Herren, Oligarchen eben, wie Odysseus mal einer war, sagenhaft.
Gibt ´s auch heute noch, in Griechenland und anderswo.
Reiche Bauern gibt es heute in Griechenland kaum noch, auch sonst gibt es viel Armut und viel Elend, in Griechenland und anderswo.

Irgendwie hat das auch nicht so richtig funktioniert, das mit der Demokratie.

Aristoteles, damals ein sehr, sehr kluger griechischer Gelehrter und Philosoph mit Migrationshintergrund, er stammte nicht aus Athen, seinem Hauptwirkungsort, hielt anno 342v nicht gerade viel von Demokratie und wurde 10 Jahre später folgerichtig zum Lehrer und Erzieher des makedonischen Thronfolgers Alexander, der später der Große genannt wurde, weil er als Feldherr so erfolgreich war.
Demokratie als Staatsform wurde fürs Erste dann mehr als 2000 Jahre lang nicht mehr praktiziert. Als freier Demokrat konnte man nach den griechischen Ursprüngen lange, lange nicht reich werden, das funktioniert erst heute wieder.
Die Gründe dafür sind Eigentum und die Gesetze dafür – das Kind, welches in der Steinzeit in den Brunnen fiel und heute noch im Argen liegt.
Wir Menschen halten unser egoistisches Steinzeitverhalten inzwischen für durch ein Naturgesetz begründet und bemühen uns überhaupt nicht, es zu ändern. Wir versuchen nur, etwas daraus zu machen, durch weitere Regeln und Gesetzestexte in dieser Richtung, sowie durch Ethik, Moral und Charity, die allesamt zur Lösung des Problems nicht beitragen, unwirksam sind, sondern oft das Problem eher verschärfen oder selbst zum Problem werden.

Dabei ist die Erde gar nicht unser Eigentum. Wir benötigen weder Gewalt als Daseinskampf, noch Waffen, Militär und Kriege, in denen wir uns gegenseitig umbringen, wenn wir uns um vermeintliches Eigentum als Beute – Ausbeutung hat da seinen Ursprung – streiten.

Wir sollten endlich unser Gehirn, das uns von der Evolution, von Gott, von wem auch immer so vorzüglich ausgerüstet wurde, zum Denken gebrauchen und nicht dafür, immer mehr Geld anhäufen zu wollen.
Wirtschaftswachstum, in Geld gemessen, ist nichts natürliches, ist eine falsche Regel, die zu Bereicherung anstiftet (Chrematistik, siehe Aristoteles), nicht zu chancengleicher Teilhabe an der nachhaltigen, ökologisch integrierten Nutzung der natürlichen Ressourcen zur Befriedigung der Grundbedürfnisse aller als Menschenrecht, im Einklang mit allen Lebewesen auf dem Planeten.

Empörung reicht nicht, wir müssen uns einigen – auf neue Regeln, die Friedenmachen möglich werden lassen.
Konflikte sind dann womöglich immer noch ubiquitär, Mediation nach wie vor eine notwendige Profession. Aber Frieden wäre nicht Endziel nach langer quälender Sisyphos-Arbeit, sondern der Weg, wenn als Prämisse Rüstungsindustrie, Militär und Waffenhandel abgeschafft sind.

Mit Gutmenschentum hat das nichts zu tun, eher mit Denken, mit Ratio – das bedeutet u.a. auch Rechnung, Berechnung. Computer sind uns da eine große Hilfe, die alten Griechen hatten so etwas noch nicht.
Dann sollte es bei uns nun endlich auch mal klappen mit der Demokratie.
rto.150322,0416

SOS von „Terra Mare“

Friedenmachen lernen aktuell: Ostermarsch 2015 – Die Uhr tickt.

„Natürliche“ Entwicklungen sind auf der Erde von Zeit zu Zeit bei der Evolution spontan ewig lange in eine falsche Richtung gelaufen. Am Ende stand immer das Aussterben von Arten.
Das geläufigste Beispiel sind die Dinosaurier. Da waren 170 Millionen Jahre Stirb und Werde-Arbeit vergeblich, umsonst. Die Dinos sind nicht mehr da, dumm gelaufen.
Es gibt noch Einzelexemplare, lebende Fossilien, warnende Beispiele.
Andere Forscher meinen, ein paar hätten überlebt, weil sie nicht so groß gewachsen wären und sich zu Vögeln spezialisiert hätten. Sie legen heute noch Eier, erfreuen uns sonntags zum Frühstück und – sie haben uns gezeigt, wie man das Fliegen lernt. Das war gut so. Prima!

Herrschsüchtige Vertreter unserer Art locken und peitschen unser Verhalten als Menschen seit ein paar tausend Jahren in eine falsche Richtung, die unserem wunderbaren Raumschiff „Terra Mare“, zu deutsch „Blauwassererde“, mit dem wir durch das Weltall segeln, gar nicht mehr gut bekommt. Die Hülle wird löchrig und erhitzt sich zu stark, die Wasser werden steigen, ganze Küstenvölker werden sich auf Wanderschaft begeben müssen und ein anderes Zuhause suchen, wie damals die Hebräer in Ägypten. Aber immer noch ist die große Masse Mensch in stillschweigendem Einverständnis dabei und macht mit im alten Trott.

Wenn wir da etwas ändern wollen, werden Spendenaktionen, Charity, Beten oder auch Kampf bis aufs Messer nicht mehr viel helfen.

Wir sollten es einmal gemeinschaftlich mit bewusst geändertem kollektivem Verhalten versuchen, mit Teamarbeit, mit Kooperation unter Anleitung von Wissenden und uns gegenseitig helfen, statt uns ständig Knüppel zwischen die Beine zu werfen oder uns gar die Köpfe damit einzuschlagen.
Das hätte wenig mit Gutmenschentum und viel mit Selbsterhaltung zu tun.
Wenn wir Vielen anfangen, in eine andere Richtung als bisher zu denken, wird uns nach und nach immer mehr dazu einfallen. Wir werden neue Regeln aufstellen, vereinbaren und ausprobieren.

Wir sind doch Menschen, sind Schöpfer, gottgleich.
Der Sage nach soll er uns einstmals nach seinem Bilde geschaffen und dann verboten haben, Bilder von ihm zu machen. Doch vorher hatte er schon gesagt, seid fruchtbar und vermehrt euch, nur der Baum der Erkenntnis stand als Test davor. Seitdem sind wir fast sieben Milliarden Abbilder von ihm geworden.
Offenbar läuft nicht nur in der Evolution manchmal etwas schief, das war schon bei der Schöpfung so. Und wir müssen es wieder ausbaden – oder wir müssen uns ändern. Das wäre ganz gut – ist eine Aufgabe.                                                                                         rto.150405

D E A L

Friedenmachen lernen                   aktuell:                                   Soli for Greece

Frau Minister von der Leyen, Herr Minister Gabriel, Herr Minister Steinmeier, Herr Minister Schäuble,
Ihrer aller große Erfahrung, politische und soziale Kompetenz, Ihr Einfluss und viel guter Wille ist gefragt, um das Europäische Haus vor erheblichem Schaden zu bewahren.

5 Jahre fehlerhafte Finanzpolitik, methodisch experimentell angelegt, um am Beispiel der kleinen Volkswirtschaft Griechenland Werkzeuge zu entwickeln und auszuprobieren, mit denen dann an wesentlich größeren Brocken die fatalen Folgen der globalen Staatsschuldenkrise gehandelt, managed werden könnten, sind voll in die Hose gegangen.
Die reichen Griechen, aber auch reiche deutsche wie französische Banken und offizielle Investmentbanken, Schattenbanken und dubiose Finanznetzwerke von Wallstreet und London City haben nicht synchron mitgespielt, im Gegenteil, sie haben ihre Schäfchen weiter ins Trockene gebracht. Die armen Griechen sind nun ärmer als je zuvor und mehr sind es auch geworden, nun haben sie die Nase voll und die Notbremse gezogen, wollen das böse Spiel nicht mehr mitspielen, weil ihnen das ganze Mittelmeer bis zum Halse steht, sie sind am Absaufen.
Es wäre perfide, sie zu bestrafen und per Zwangsräumung (wie geplant?) aus dem Europäischen Haus zu werfen.

Die in Relation zu den Riesensummen – Billionen (nicht billions) –, welche die EZB gerade per Mausklick in die Finanzmärkte pumpt, ziemlich mickrigen Liquiditätsprobleme Griechenlands sind leicht zu lösen, zumal ein Staat ja nicht wirklich auf Dauer Pleite gehen kann – Banken schon.
Staaten benötigen lediglich ein bisschen Krieg oder ähnliches, ein Bisschen, einen kleinen Happen, eine Aufrüstungsperiode reicht eigentlich, schon kommt die Wirtschaft in Schwung, schon sprudeln die Steuern wieder kräftiger, die Börsenkurse steigen und es wird richtig Geld verdient. Das passiert gerade in den USA und in Europa. Soll das arme kleine Griechenland davon ausgeschlossen werden? Das wäre so gemein. Die haben doch schon genug gelitten.

Frau Minister hat kürzlich sogar die Blaupause für den Deal geliefert, den wir vorschlagen. In einer sehr praxisrelevanten Verfahrensweise hat sie den klammen Kurden in Kobane unbürokratisch mit wehrtechnischen Naturalien ausgeholfen, ohne auf den Pfennig zu sehen. Der Nachschub für die Bundeswehr ist ja auch versprochen, nicht wahr, Herr Finanzminister?
Das heikle Thema der Waffenlieferung in Krisengebiete spielt bei unserem Vorschlag natürlicherweise auch eine Rolle und wir sind Frau Minister außerordentlich dankbar, dass sie einen Weg an den Genehmigungsgremien vorbei aufgezeigt hat, ein Präzedenzfall, auf den wir uns gerne beziehen werden.

Wir schlagen vor, die vier sauteuren deutschen U-Boote im Werte von 2,85 Mrd. € ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/deutscher-u-boot-deal-belastet-griechischen-ex-minister-tsochatzopoulos-a-826870.html ), die sich, nach einer Millionen-Bestechung des damals zuständigen griechischen Minister durch deutsche Firmen, der griechische Staat versehentlich geleistet hat, durch Frau Minister in Kommission zu nehmen und in einem als Bedingung für die Probezeit zu vereinbarendem TTIP-Probelauf zollfrei den USA anzubieten. Die könnten sie statt der üblichen Dollar in Naturalien als ihre routinemäßige US-Militärhilfe nach folgendem Verteiler weitergeben:
–     zwei an Israel, da gibt es diesen Typ 214 in einer anderen Variante sowieso schon,
–     eins an Ägypten,
–     eins an die Ukraine.
Die beiden letzteren haben noch keine Erfahrung mit solch deutscher Hochtechnologie und benötigen entsprechendes Service-Personal wie gehabt (die Peschmerga haben auch Ausbilder zu den deutschen panzerbrechenden Waffen bekommen, sehr zum Leidwesen des NATO-Partners Türkei; über das Geschenk an die Ukraine würde sich Herr Putin gleichermaßen freuen, deshalb noch die folgende Bedingung quasi als NATO-Pilotprojekt für das Morgenland):
Die 4 U-Boote verbleiben mit gemischtem Bordpersonal unter NATO-Kommando auf NATO-Kosten in ihrer Basis in Griechenland und patrouillieren vor der libanesischen Küste und am Horn von Afrika statt der bisherigen deutschen Schiffe, unsere Jungs und Mädels können endlich wieder nach Hause zu ihren Familien, Frau Minister, ganz in Ihrem Sinne einer familienfreundlichen Armee.

Der ganze Deal könnte ohne großen Aufwand mit ein paar Federstrichen, Mausklicks oder WischiWaschi am Touchscreen über die Bühne gehen.
So wäre allen geholfen, mit dem Erlös aus dem Kommissionsgeschäft kann Herr Minister Varoufakis seine von der Troika geschassten Putzfrauen für das griechische Finanzministerium wieder einstellen, ihnen den deutschen Mindestlohn zahlen und auch eine ausreichende Altersvorsorge gewährleisten. Das wäre doch was, Frau ehemalige Sozialministerin, oder war es doch Familie?
Außen- und Wirtschaftsminister werden Ihnen zu Gefallen den Deal mit ihren einschlägigen langjährigen Erfahrungen doch sicher gerne flankierend begleiten.
Beste Erfolgswünsche und pazifistische Grüße für das Team,
mit vorzüglicher Hochachtung,
die kritischen europäischen Bürger von Netzwerk III.                                                            rto.150316

Internationaler Frauentag

Friedenmachen lernen                 aktuell:                        Grußadresse 8. März

Frauen gebären unter Schmerzen Kinder und verlieren sie im Krieg unter noch größeren Schmerzen. Worin liegt da ein Sinn?

Frauen lassen zu, dass Männer, die ihnen mit Lust und Vergnügen Kinder gemacht haben, danach Krieg machen und die Kinder wieder wegnehmen. Ist das vernünftig?

Das muss sich ändern. Lasst uns zusammen Friedenmachen lernen!

Die Menschen, vor allem die Verantwortlichen – Investoren, Politiker, Wissenschaftler u. a. -; wissen sehr wohl, dass diese Angelegenheiten bzgl. Militär, Wettrüsten und Krieg, wie sie sie betreiben, falsch laufen, falsch gemacht werden.
Aber die Gegenspieler, die Frieden wollen, die vielen, vielen Menschen, die vernünftig denken können, trauen sich noch nicht zu, Frieden einfach zu machen. Weil es Krieg gegeben hat, solange es Menschheit gibt.

Es müssen sich endlich genügend Leute finden, die versuchen, das richtig zu machen, was bisher falsch gemacht wird.
Auch wenn es nicht gleich funktioniert, wir müssen es zusammen immer noch einmal versuchen, bis es gelingt.

Krieg ist der schlechteste aller Lösungsversuche für Interessenkonflikte, er ist nie eine Lösung – er ist immer das eigentliche Problem. Er muss einfach abgeschafft werden. Victor Hugo (1802-1885) hat es schon vor den ganz großen Kriegen des 20. Jahrhunderts für uns aufgeschrieben: „Schafft die Gewaltherrschaft ab – indem ihr das Heer abschafft (das Militär; rto.) !“

Frauen könnten helfen. Soldatinnen, – eine Kriegsministerin –, sind Widersprüche in sich.
Früher habe ich einmal geschrieben „Verteidigungsminister müsste ein Frau sein, drei Söhne an vorderster Front“ … , es war mein Irrtum zu glauben, dass sich dann etwas ändern würde. Jetzt haben wir den Salat.

Frauen guten Willens, Ihr alle, lasst es Euch nicht mehr gefallen – macht Frieden!

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass der erste Schritt auf dem Wege Zum ewigen Frieden (Immanuel Kant 1724-1804, Reclam Stuttgart 1993, Universalbibliothek Nr. 1501)) der feste Wille und ein Zeitplan ist, mit dem Waffenhandel, Söldner, Soldaten, Militär, Krieg und zuletzt alle Kriegswaffen sukzessive abgeschafft werden.   101_104Kriegetc   (Tom C. Zak, Melange mit Sahne, BS-Verlag Rostock 2014)                                                         rto.150308

Wer ist wir?

Friedenmachen lernen      16:                                Zwischenbilanz

Kämpfen ist legitim – Töten nicht.
Kampf muss jeweils ein Ende haben, Siegen wollen sei verpönt.

Ruhe in Frieden! – ein frommer Wunsch danach.
Bewegung ist Leben ist Bewegung, Tätig sein sei normal.

Arbeit – Quelle von Wohlstand.

Viel Arbeit gegen wenig Geld    = (ist gleich)     Viel Geld bei Wenigen.
So entsteht Reichtum, der mit Wohlstand für alle wenig zu tun hat .

Als erfolgreich gilt, wer für wenig Arbeit viel Geld erhält – Wieso?

Wenn Arme es tun, gilt es als Diebstahl und wird als Eigentumsdelikt wesentlich härter bestraft, als manch anderes Verbrechen – Kein Vergleich mit Untaten von Soldaten im Krieg.
Bei Reichen ist es legal, so sind die Regeln.

Diese Regeln müssen wir ändern.

Wer ist wir?
Alle sind Wir, alle, die es wollen, einiges dafür tun und ansonsten bezweifeln, dass Geldreichtum etwas mit Wohlstand für alle zu tun hat, dass Wirtschaftswachstum, in Geld gemessen, eine Bedingung dafür wäre. Natürliches Wachstum erfolgt periodisch, es gibt Frühling, Sommer, Herbst und Winter, nur aus Samen wächst eine Ernte.
Arbeit gibt es jederzeit in Hülle und Fülle, Arbeitslosigkeit ist der Natur fremd.
Der Wertanker für Geld sei Arbeit.

In Frieden arbeiten, in Wohlstand lange leben sei unser Ziel.

Der Weg? – Friedenmachen lernen!                   rto.150226,28, 0301,02

Märzgefallene (Link zum Beitragsbild (MÄRZ)